Fototechniken

Fototechniken

 

Informationen zu den von uns verwendeten Fototechniken

 

Gegenlicht

Mit Gegenlicht zu fotografieren ist eine Herausforderung, denn Sie fotografieren gegen das Licht. Starker Kontrast, Streulicht und Blendenflecke sind nur einige der Probleme, die bei dieser Lichtsituation auftreten können.
Spannende Aufnahmen entstehen bei teilweise lichtdurchlässigen Objekten - wie der Wassermelone.


Seitenlicht

Seitenlicht oder Streiflicht schafft Spannung. Durch den Wechsel von beleuchteten und verschatteten Teilen entsteht der Eindruck der Dreidimensionalität. Diese Art der Beleuchtung eignet sich gut für Aufnahmen von Oberflächenstrukturen.
Beispiel für eine spannende Seitenlicht-Aufnahmen ist unsere Bild
"Foto-Walnuss".

 

Nahaufnahmen

Unter einer Nahaufnahme versteht man eine Aufnahme, deren Maßstab zwischen zehnfacher Verkleinerung und zehnfacher Vergrößerung des Objektes liegt. Um eine interessante Detailaufnahme zu erhalten, müssen Sie nah an das Objekt herangehen. Hierzu benötigen Sie - neben einem Stativ - weiteres Nahaufnahme-Zubehör. Wir verwenden bei unseren Nahaufnahmen Makro-Objektive, Zwischenringe oder ein Balgengerät.
Interessant sind Aufnahmen von Objekten, die teilweise lichtdurchlässig sind - wie z.B. unsere Aufnahme "Foto-Bätterteig".

 

Wischeffekt

Der Wischeffekt ist - ebenso wie der Zoomeffekt - eine kreative Kameratechnik. Es gibt unterschiedliche Arten von Wischeffekten. Bei der von uns verwendeten Technik wird die Kamera vor unbewegten Objekten bewegt. Sie können die Kamera waagerecht, senkrecht oder auch im Kreis bewegen. Als Ergebnis erhalten Sie abstrakte Bilder mit ineinander fließenden Farben.
Einige unserer Waldbilder wirken - durch diese Kameratechnik - surrealistisch und geheimnisvoll.

 

Zoomeffekt

Bei dem Zoomeffekt handelt es sich um eine kreative Kameratechnik. Die Voraussetzung, damit Sie diese Technik anwenden können, ist eine Kamera mit einem mechanischen Zoom-Objektiv. Die Verwendung eines Stativs ist von großem Vorteil, da die notwendigen langen Verschlußzeitgen zu Bewegungsunschärfen führen können. Wenn Sie Ihr Fotomotiv gefunden haben und auf das Motiv scharfgestellt haben, brauchsn Sie nur noch die Brennweite während der Belichtung zu ändern (zoomen). Dabei werden die Motive in der Bildmitte zum Bildrand hin verwischt. Bei kurzen Verschlußzeiten müssen Sie schneller zoomen als bei längeren Belichtungszeiten.
Durch diese Kameratechnik verleihen wir unseren Waldbildern eine dynamische Komponente.

 

Langzeitbelichtungen

Bei den Aufnahmen "Foto-Steine" und "Foto-Wasser" wird das Wasser sanft und weich wiedergegeben. Diesen Effekt können Sie mit einer Langzeitaufnahme erzielen. Eine Langzeitbelichtung ist von den gewählten Kameraeinstellungen und dem vorhandenen Umgebungslicht abhängig. Wichtig ist das Erreichen einer langen Verschlußzeit, was bei Tageslicht nicht immer so einfach ist. Als Hilfsmittel bietet sich die Verwendung eines Graufilters an. Mit einem Graufilter ist es möglich, die Belichtungszeit zu verlängern.
Um Verwacklungsunschärfen bei langen Verschlußzeiten zu vermeiden, benutzen wir ein Stativ, einen Fernauslöser und die Kamera-Spiegelvorauslösung.